Fachgruppe Physik

Magnetische Feldabhängigkeit von Phononen, detektiert durch Ultraschallmessungen am quasi-zweidimensionalen Magneten Na2Co2TeO6

02.03.2026|11:54 Uhr

Phononen - die Quanten der Gitterschwinungen - sind in 
Festkörpersystemen allgegenwärtig. Jenseits ihrer altbekannten Manifestierung 
in Thermodynamik, Transporteigenschaften und struktureller Stabilität können 
Phononen stark an elektronische und magnetische Freiheitsgrade koppeln, was in 
vielfältigen Phänomenen resultiert. In Quantenspinflüssigkeiten können Phononen 
ein einzigartigen Einblick in die exotischen Quaisteilchen bieten, indem sie 
an magnetische Anregungen koppeln, wie z.B. Majorana-Fermionen und emergente 
Eichfelder.

Messungen der Temperatur- und magnetischen Feldabhängigkeit der 
Schallgeschwindigkeit und -dämpfung belegen eine bedeutende Spin-Gitter-
Kopplung in Na2Co2TeO6. Dies unterstreicht die Bedeutung von 
Ultraschallmessungen als empfindliche Sonde auch für magnetische Eigenschaften.

Kooperationspartner
- Bergische Universität Wuppertal
- Chongqing University und Peking University, China
- Leibniz-Institute for Solid State and Materials Research IFW-Dresden
- Hochfeld-Magnetlabor Dresden (HLD-EMFL) Dresden-Rossendorf
- TU Dresden
- Würzburg-Dresden Cluster of Excellence ct.qmat, TU Dresden

 

Direct probe of magnetic field effects on phonons by ultrasound propagation 
in the quasi-two-dimensional honeycomb magnet Na2Co2TeO6,
X. Hong, M. Schiffer, B. V. Schwarze, M. Uhlarz, X. Jin, W. Yao, L. Janssen, S. 
Zherlitsyn, B. Büchner, Y. Li, Y. Sun, C. Hess,
 Phys. Rev. B 112, 094403 (2025) 

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